Lexikon

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Nachhaltigkeit

Bei der Nachhaltigkeit geht es darum, ein natürliches System ausschließlich so zu nutzen, dass es in seinen wesentlichen Charakteristika langfristig erhalten bleibt. Unter anderem bedeutet das, dass regenerative Energiequellen nur in dem Maße genutzt werden sollen, wie die Bestände auf natürliche Weise nachwachsen.

Nachmeldepflicht

Im Zeitraum zwischen Antragstellung und Antragsannahme muss eine Veränderung des Gesundheitszustandes der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden. Es besteht also eine sogenannte Nachmeldepflicht in der privaten Krankenversicherung.

Nachtspeicherheizung

Eine Nachtspeicherheizung erzeugt Wärme mit verbilligtem Nachtstrom. Dieser wird in meist keramischen Materialien gespeichert und über den Tag verteilt wieder abgegeben.

Nachversicherungsgarantie

Eine Nachversicherungsgarantie gibt dem Versicherungsnehmer die Möglichkeit, durch im Versicherungsvertrag definierte Erhöhungsoptionen, gewisse Nachversicherungen vorzunehmen. Dazu zählen beispielsweise die Vorsorge für Hinterbliebene oder Berufsunfähigkeit.

Nachweispflicht

Der Versicherungsnehmer unterliegt der Nachweispflicht. Das bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaft erst dann zur Leistung verpflichtet ist, wenn der Versicherte alle notwendigen Nachweise, wie zum Beispiel Originalrechnungen, eingereicht hat.

Naturgas

Naturgas ist eine andere Bezeichnung für Erdgas.

Nebenzeit

Von manchen Stromversorgern werden Tarife angeboten, die zwischen Haupt- und Nebenzeit unterscheiden. Die Nebenzeittarife eignen sich besonders für Verbraucher, die mit Strom heizen oder nachts und am Wochenende viel Strom verbrauchen. Um diese Tarife nutzen zu können, muss ein Zweitarifzähler eingebaut werden.

Netz

Als Netz wird die Gesamtheit der miteinander verbundenen Anlageteile zur Verteilung und Übertragung elektrischer Energie bezeichnet.

Netzbetreiber

Die Verteilernetze, über die der Strom der verschiedenen Energieerzeuger an den Verbraucher weitergeleitet wird, gehört dem Netzbetreiber. Früher (bis zur Liberalisierung des Strommarktes) war der Netzbetreiber gleichzeitig auch für die Stromversorgung zuständig. Meistens sind die Verteilernetze im Besitz der örtlichen Kommunen.

Netzeinspeisung

Energieversorgungsunternehmen, die ein eigenes Netz haben, sind gesetzlich dazu verpflichtet, Strom, der in ihrem Versorgungsgebiet aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde, in ihr Netz einzuspeisen. Der Erzeuger muss dafür einen festgelegten Mindestpreis bekommen.

Netznutzungsentgelte

Netznutzungsentgelte (NNE) nennt man die Gebühren, die für die Nutzung von Gas-, Strom- oder Telekommunkationsnetzen von den Netzbetreibern erhoben werden. Sie sind in den Preisen enthalten, die der Verbraucher an seinen Anbieter zahlt.Die jeweiligen Netznutzungsentgelte müssen von Gas- und Stromnetzbetreibern im Internet veröffentlicht werden.

Netznutzungsgebühr

Kosten, die bei der Durchleitung des Stroms anfallen, werden als Netznutzungsgebühr bezeichnet. Die jeweils gültigen Netznutzungsentgelte müssen in Deutschland im Internet veröffentlicht werden.

Neuwert

Der Wiederbeschaffungswert von versicherten Sachen, die in neuwertigem Zustand sind und in Art und Güte dem versicherten Objekt entsprechen, wird als Neuwert bezeichnet.

Nieder- bzw. Schwachlasttarif

Die Stromerzeuger bieten normalerweise in der Schwachlastzeit einen günstigeren Tarif an. Der niedrigere Strompreis gilt meistens von Montag bis Freitag von 22 bis 6 Uhr, am Samstag von 13 bis 24 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 6 Uhr des folgenden Tages. In der übrigen Zeit gilt der Hoch- oder Normaltarif.

Niederspannung

Die Niederspannung umfasst eine Spannungsebene bis 1.000 Volt (= 1 Kilovolt). Üblich ist der Spannungsbereich von 230 bis 400 Volt, bei Haushaltskunden beträgt die Spannung höchstens 250 Volt.

NNE

Normaltarif

Ein Tarif ohne Leistungsmessung wird als Normaltarif bezeichnet.

Nukleare Energie

Nukleare Energie ist billiger als regenerative Energie und wird aus Kernkraftwerken gewonnen. Allerdings ist nukleare Energie auch wesentlich gefährlicher und umweltschädlicher als erneuerbare Energien.

Nutzungsgrad

Der Nutzungsgrad gibt an, wie viel einer eingesetzten Energie für ein Heizsystem tatsächlich nutzbar ist. Verluste durch Abgas, Betriebsbereitschaft und Strahlung werden zur Ermittlung des Nutzungsgrades herangezogen.