Lexikon

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BAFin

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bonn)

Barmer GEK

Fusion aus Barmer und Gmünder ErsatzKasse (Unternehmen der gesetzlichen Krankenversicherung)

Basisrente

Die staatlich geförderte Rürup-Rente wird auch als Basisrente bezeichnet.

Basistarif

Der Basistarif der privaten Krankenkassen ist in Art, Umfang und Höhe mit den Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar. Es besteht Kontrahierungszwang. Das bedeutet, dass die Krankenkassen zur Aufnahme neuer Mitglieder unabhängig ihres Gesundheitszustands oder finanziellen Status verpflichtet sind. Die Beitragshöhe für den Basistarif errechnet sich aus Beitrittsalter und Geschlecht und nicht anhand des Gesundheitszustands. Risikozuschläge existieren nicht.

Beamte

Beamte erhalten als "Staatsdiener" nicht nur Bezüge, sondern auch eine sogenannte Beihilfe zu den Krankheitskosten. Diese ist entweder personen- oder familienstandsbezogen und in den jeweiligen Beihilfevorschriften des Bundes oder Landes geregelt.

Beamtenanwärter

Beamte auf Widerruf und Beamte in Ausbildung werden als Beamtenanwärter bezeichnet. Beamtenanwärter können sich in der privaten Krankenversicherung zu besonderen Bedingungen und günstigen Beiträgen versichern.

Becquerel

Becquerel (Bq) bezeichnet die Maßeinheit für Radioaktivität. Der Zerfall eines Atomkerns pro Sekunde entspricht 1 Bq.

Beitrag

Der Versicherungsnehmer zahlt einen Beitrag an den Versicherungsgeber als Gegenleistung zum Versicherungsschutz. Ein Erstbeitrag wird bei Abschluss eines Versicherungsvertrags fällig. Als laufende Beiträge bezeichnet man die Folgebeiträge, die normalerweise monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich bezahlt werden.

Beitragsbemessungsgrenze

Die Bemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge wird von der Beitragsbemessungsgrenze "gedeckelt". Somit bleiben die Beiträge eines Arbeitnehmers zur jeweiligen Versicherung konstant, auch wenn er die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet. Die Beitragsbemessungsgrenze ist seit einiger Zeit nicht mehr mit der Jahresarbeitsentgeltgrenze identisch.

Beitragsfälligkeit

Der Zeitpunkt zu dem der Erstbeitrag oder die Folgebeiträge zu einer Versicherung fällig werden, wird als Beitragsfälligkeit bezeichnet.

Beitragsverrechnung

Eine Beitragsverrechnung kann im Rahmen von Lebensversicherungen vorgenommen werden. Dabei werden die laufenden Beiträge mit den laufenden Überschüssen einer Lebensversicherung verrechnet. Dadurch wird der Zahlbeitrag reduziert.

BEK

Belegärzte

Belegärzte sind Ärzte, die nicht am Krankenhaus angestellt sind, dort aber Krankenbetten mit ihren Patienten "belegen" und diese ambulant oder stationär behandeln. Die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Arzt und nicht über das Krankenhaus.

Benutzungsdauer

Wie viele Stunden ein Endkunde das elektrische Netz tatsächlich belastet hat, wird mit der Benutzungsdauer angegeben. Aus dem Quotienten der Gesamtarbeit über 12 Monate und der höchsten Last im selben Zeitraum wird die Benutzungsdauer errechnet.

Berufskrankheiten

Als Berufskrankheiten werden solche Krankheiten bezeichnet, die durch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit verursacht werden und nach dem jeweils geltenden Recht als Berufskrankheit anerkannt sind. Berufskrankheiten sind beispielsweise Lärmschwerhörigkeit (hervorgerufen durch Lärmbelastung am Arbeitsplatz) oder auch Erkrankungen durch anorganische Stäube (Einatmen von Asbestose und Silikose).

Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn man laut medizinischem Befund im ausgeübten Beruf auf Grund einer berufsbedingten Erkrankung auf nicht absehbare Zeit nur noch zu 50 % erwerbsfähig ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Für den Fall einer Berufsunfähigkeit kann man sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Sie springt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Besondere Versicherungsbedingungen

Die besonderen Versicherungsbedingungen (BVB) ergänzen die allgemeinen Versicherungsbedingungen. Normalerweise enthalten sie risikospezifische Ausschlüsse oder Erweiterungen.

Betriebskrankenkasse

Betriebskrankenkassen (BKK) sind vom Arbeitgeber eingerichtete Krankenkassen für einen oder mehrere seiner Betriebe. Ein Arbeitgeber kann Betriebskrankenkassen einrichten, wenn er in seinen Betrieben regelmäßig mindestens 1.000 Versicherungspflichtige beschäftigt und die Leistungsfähigkeit der Krankenkasse auf Dauer gesichert ist. 

Bezugsberechtigung

Wer Versicherungsnehmer einer Unfall-, Renten- oder Lebensversicherung ist, kann einer anderen Person bei Vertragsabschluss oder während der Vertragslaufzeit eine Bezugsberechtigung zusprechen.

BfA

BG

Berufsgenossenschaften

BGFE

Berufsgenossenschaften der Feinmechanik und Elektronik

BGN

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten

BHKW

Bifacial-Zelle

Eine Bifacial-Zelle ist eine Solarzelle, die Licht von zwei Seiten verwerten kann.

BIG

Die BIG ist eine Innungskrankenkasse und war die erste Direktkrankenkasse in Deutschland (Unternehmen der gesetzlichen Krankenversicherung).

Bindefrist

Die Bindefrist besagt, dass ein Antragssteller für eine bestimmte Zeit nach Absenden seines Antrags an diesen gebunden ist. In dieser Zeit kann der Antragssteller außerhalb seines Widerspruchs- und Widerrufsrechts nicht mehr vom Antrag zurücktreten.

Biodiesel

Bei Biodiesel handelt es sich um einen nach seiner Verwendung dem Dieselkraftstoff entsprechenden pflanzlichen Kraftstoff. Man gewinnt Biodiesel aus Pflanzenölen sowie tierischen Fetten.

Biogas

Als Biogas bezeichnet man ein Gemisch aus den Hauptkomponenten Methan(CH4), Kohlenstoffdioxid (CO2), Schwefelwasserstoff (H2S) und Wasserstoff (H2). Biogas entsteht, wenn organisches Material sauerstofffrei vergärt.

Biomasse

Biomasse als zentraler Träger erneuerbarer Energien findet vielerorts in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Verwendung, also bei einer kombinierten Produktion von Strom und Wärme. Bei energetisch verwertbarer Biomasse unterscheidet man zwischen organischen Stoffen und Pflanzen.

BKK

BKV

Berufskrankheiten-Verordnung

Blindleistung

Als Blindleistung bezeichnet man elektrische Leistung, die zum Aufbau von magnetischen Feldern benötigt wird. Sie wirkt nicht in Form von Wärme oder mechanischer Arbeit. Blindleistung wird von Stromzählern weder erfasst noch berechnet.

Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerke (BHKW) werden meist zur Versorgung nahegelegener Wohnungen und Betriebe verwendet und dienen der Erzeugung von Elektrizität und Wärme. Bei dieser Form der Energiegewinnung werden ölgetriebene Verbrennungsturbinen oder Gasturbinen eingesetzt.

BMG

BMV

Bundesmantelvertrag

BNetzA

BpflV

Bundespflegesatzverordnung

Brennstoffzellen als Energiequellen

Brennstoffzellen setzen chemische Energie von Wasserstoff (H2) und anderen energiereichen Verbindungen unmittelbar in Strom und Wärme um.

Brennwert

Die Energie, die bei vollständiger Verbrennung frei wird, wird als Brennwert bezeichnet. Der Brennwert ist auch als "oberer Heizwert" bekannt.

Brillenzusatzversicherung

Versicherte in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung haben die Möglichkeit, eine Brillenzusatzversicherung abzuschließen.

BUK

Bundesverband der Unfallkassen

Bundesministerium für Gesundheit

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist auf politischer Ebene zuständig für die Themenfelder Gesundheit, Prävention, Drogen, Sucht und Pflege.

Bundesnetzagentur

2005 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) ihre Arbeit aufgenommen. Der Wettbewerb in Netzmärkten wird von der Bundesnetzagentur überwacht. Im Energiebereich genehmigt sie unter anderem die Netznutzungsentgelte.

Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

Am 1. Oktober 2005 ist die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in die "Deutsche Rentenversicherung Bund" überführt worden. Zuvor war die BfA die größte Trägerin der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.

BUZ

Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

BV

BVB

BZD

Beitragszahlungsdauer