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Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherung
Was bedeutet eigentlich Arbeitsunfähigkeit? Und lohnt es sich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, um bei einer eventuellen Arbeitsunfähigkeit abgesichert zu sein? Diese Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden beantworten.
Eins vorneweg: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung allein reicht nicht aus, um eine Berufsunfähigkeitsrente zu beziehen. Denn schon bei einer "normalen" Krankheit gilt ein Arbeitnehmer als arbeitsunfähig. Deshalb muss aber eine private Berufsunfähigkeitsversicherung noch lange keine Leistungen erbringen.
Bei Arbeitsunfähigkeit muss Versicherung nicht automatisch in Leistung gehen
Konkret bedeutet das, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung auch nicht zwangsweise bei einer Arbeitsunfähigkeit, die 6 Monate am Stück dauert, zahlen muss. Denn für eine Berufsunfähigkeit müssen genauere Gutachten bzw. Stellungnahmen verfasst werden als für eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Arbeitsunfähigkeit ist also nicht gleichbedeutend mit Berufsunfähigkeit.
Aber auch wenn die beiden Begriffe nicht deckungsgleich sind: Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich. Denn wenn eine Arbeitsunfähigkeit eintritt, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, sollten Sie unbedingt prüfen lassen, ob nicht doch eine Berufsunfähigkeit vorliegt. In diesem Fall muss die Versicherung selbstverständlich zahlen.
Finanzielle Schwierigkeiten bei Arbeitsunfähigkeit abwenden
Halten Sie sich nur einmal vor Augen, dass statistisch gesehen in Deutschland jeder Vierte im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig wird. Daran sehen Sie ganz deutlich, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung fast schon unabdingbar ist. Sie wollen doch nicht, dass Sie im Falle einer Arbeitsunfähigkeit ohne einen Cent in der Tasche dastehen, oder?
Und da Sie sich im Falle einer Arbeitsunfähigkeit auch nicht mit der staatlichen Erwerbsminderungsrente über Wasser halten können, lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung gleich doppelt. Vor allem weil die Erwerbsminderungsrente nur dann einspringt, wenn Sie nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt hingegen in der Regel schon, wenn Sie zu 50 % berufsunfähig sind.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass auch bei Arbeitsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehr lohnend sein kann.



